Monika Tschumi ist Politologin, Mark Balsiger Autor des Buches "Wahlkampf in der Schweiz" (2007). Er betreibt auch das wahlkampfblog.ch und arbeitet für die PR-Agentur Border Crossing AG.
Die Stadt Bern bleibt in rot-grünen Hand: Die drei bisherigen RGM-Mitglieder im Gemeinderat wurden bestätigt, ebenso Alexander Tschäppät als Stadtpräsident. Die bürgerlichen Parteien scheiterten auch bei ihrem vierten Versuch, eine Wende herbeizuführen. Reto Nause (cvp) überflügelte Beat Schori (svp) und zieht neu in der Stadtregierung ein. – Im Stadtrat (Legislative) verlieren die beiden grössten Parteien wie schon vor vier Jahren: die FDP minus 5 Sitze, die SP minus 4 Sitze. Auf Anhieb in Fraktionsstärke ziehen die BDP (6 Sitze) und die Grünliberalen (4 Sitze) ein. [Zur Debatte]
Volkes Seele kocht: Nach dem Unfall von Schönenwerd (SO) sind die drei 18-jährigen Raser bereits wieder auf freiem Fuss. Ihre unbeschädigten Autos haben sie wieder zurückerhalten. Beim Wettrennen des Trios wurde eine unschuldige 21-jährige Frau getötet. Die Stiftung RoadCross fordert nun härtere Strafen für Raser. – Andere verlangen, dass deren Autos verschrottet werden oder ihnen die Fahrausweise auf Lebzeiten abgenommen werden. – Durch den tragischen Raserunfall erhält das Massnahmenpaket Via Sicura mehr Aufmerksamkeit. [Zur Debatte]
Die Eltern von 750 Kindern warten in der Stadt Bern auf einen Platz in einer Kindertagesstätte (Kita). Allein im nächsten Jahr sollen 80 neue Kita-Plätze entstehen. Dass sich die Investition in Kitas volkswirtschaftlich lohnt, ist weitgehend unbestritten. – Die SP hat mir ihrer Kita-Initiative dem Thema zusätzlich Schub verliehen. Die Initiative will einen Rechtsanspruch verankern. Konkret: die Eltern sollen spätestens sechs Monaten nach der Anmeldung ihres Kindes einen Betreuungsplatz erhalten. [Zur Debatte]
Die Drogenanlaufstelle an der Hodlerstelle ist stark belastet. Auch in zweifacher Hinsicht, gilt doch das Dreieck von Bollwerk, Reitschule und Drogenanlaufstelle für viele Bernerinnen und Berner als “No-Go”-Gebiet. Seitens der Fürsorgedirektion möchte man nun an der Murtenstrasse eine zweite Drogenanlaufstelle einrichten. Wie die Tageszeitungen heute berichten, stellt der Kanton das Projekt “Murtenstrasse” grundsätzlich in Frage. Der Entscheid für oder gegen die zweite Drogenanlaufstelle soll bis Ende Jahr gefällt werden. [Zur Debatte]
Im Berner Wahlherbst buhlen schätzungsweise noch 1000 Personen um Sitze in Parlamenten und Exekutiven, die Hälfte davon allein in der Stadt Bern. An sie alle richtet sich unser Aufruf: Mailen Sie uns
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in den gängigen Formaten und bitte nur in tiefen Auflösungen. Die Mail-Adresse lautet: info@border-crossing.ch
Wir werden einen Teil davon hier oder im Wahlkampfblog aufschalten. [Zur Debatte]
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