5.09.2008

Autofreier Bahnhofplatz Bern: Unrealistische Traumvorstellung oder in ein paar Jahren Wirklichkeit? (36)

Der Berner Bahnhofplatz soll autofrei werden. So will es die Initiative, die die SP im Frühling lanciert hatte. Seit gestern wissen wir: die Initiative ist offiziell zustande gekommen. Rund 7000 der bereits im Frühsommer eingereichten Unterschriften sind gültig, nötig gewesen wären 5000.

Über die Initiative wird nun voraussichtlich im nächsten Jahr das Volk entscheiden können. Sie verlangt, dass der Bahnhofplatz vom motorisierten Indiviualverkehr befreit wird Sweet Land ipod The Mountain Of The Cannibal Gods movies . Er soll nur noch von Taxis, Notfallfahrzeugen, Velofahrerinnen und Fussgängern benützt werden dürfen.

Zur Erinnerung: Während der Umbauphase war der Bahnhofplatz einige Monate komplett gesperrt. Normalerweise zählt man aber etwa 22’000 Verkehrsbewegungen täglich. Die grossen Staus um Mehrbelastungen der umliegenden Quartiere blieben aus – für alle eine Überraschung.

Kaum ein anderes Thema wird in der Stadt Bern ähnlich engagiert diskutiert wie die Verkehrspolitik. Wir lancieren darum die Debatte über den autofreien Bahnhofplatz – parallel zur Debatte über den Metropolianraum Bern.

Foto: http://bern.bahnhofplatz.ch/ Jack Said trailer

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Letzte Kommentare

Der autofreie Bahnhofsplatz ist möglich und auch erstrebenswert, jedoch wird er sicher nicht kostenneutral zu haben sein.

Vorteile:
- ÖV und Taxis können viel besser zirkulieren (mehr Kapazität, weniger Verspätungen, flüssigerer Verkehr).
- Fussgängerströme werden nicht mehr behindert (der Fussgängerstreifen beim Portal ist nicht genug breit, zudem schlecht platziert).
- Es gibt mehr Platz für die Fahrräder, die man in Bern auch beim Bahnhofsplatz fast vergessen hat.
- Die Luftqualität wird besser, der Lärmpegel wird ebenfalls sinken.
- Der Platz wird viel besser wirken (möglicherweise wird’s auch Platz zum Verweilen geben, auch für Touristen viel ansprechender – ein „Tor zu Bern“).

Nachteile:
- Der MIV (Motorisierte Individualverkehr) muss den Bahnhofsplatz umfahren (bei all den Lichtsignalen auf dem Bahnhofsplatz nicht wirklich ein Verlust). Optimal wär’s, wenn man das Auto gerade zu Hause lassen würde.
- Um die steigende Nachfrage abzudecken, müsste der ÖV der Stadt Bern weiter aufgerüstet werden.
- Für das lokale Gewerbe muss unbedingt das Parkplatzangebot bei den Autobahnausfahrten ausgebaut werden, damit man danach mit einem Kombiticket (Parkplatz + Bus, resp. Tram) in die Stadt düsen kann.

Autofreier Bahnhofplatz – ja oder nein? Möglich oder schwierig? Ganz klar eine interessante Frage! Aber wirklich beurteilen und dazu argumentieren können und sollen doch wohl vor allem die Betroffenen, Bernerinnen und Berner. Als Bieler Politikerin werde ich da doch nicht reinreden. das würde auch kaum geschätzt von den Bernern, begreiflicherweise.

Autofreier Autoplatz ja oder nein? Eigentlich sollte jedem Fussgänger und jeder Velofahrerin diese Antwort einfach fallen. Auch ich würde diesen begrüssen.

Von mir aus gesehen braucht es aber in Bern nicht Einzelprojekte sondern insgesamt eine Verbesserung der Verkehrssituation.

Angefangen beim öffentlichen Verkehr, der mitten durch die Hauptachse der Fussgängerzone durchgezwängt wird, über die fehlenden Velowege bis zu den immer roten Ampeln ist das Berner Verkehrskonzept (wenn man überhaupt von einem solchen sprechen kann) einfach ein Ärgernis.

Was die Stadt Bern braucht, ist ein neues Konzept, welches allen Verkehrsteilnehmern gerecht wird:

1.) Fussgänger und Velofahrer brauchen mehr Platz in der Innenstadt, getrennt von Auto-, Tram- und Busverkehr.

2.) Der öffentliche Verkehr braucht dezentrale Knotenpunkte, so dass nicht jeder Bus und jedes Tram durchs selbe Nadelöhr muss.

3.) Der Autoverkehr muss langsam aber flüssig durch – oder noch besser um – die Stadt gelenkt werden. Dies führt zu weniger Lärm- und Abgasemissionen.

Sicher wäre es möglich, allen Verkehrsteilnehmern Rechnung zu tragen, ohne dass der Autoverkehr mitten durch den Bahnhofplatz muss!

Zum Stadtberner Bahnhofplatz will ich mich auch nicht äussern, erlaube mir indes den Hinweis, dass der motorisierte Individualverkehr (MIV) in allen Städten ein Thema ist. So kämpft u. a. Reto Müller (SP) in Langenthal für einen autofreien Wuhrplatz. Auch wenn er heute „nur“ als Parkplatz genutzt wird, bringt er schliesslich doch auch motorisierten Individualverkehr mit sich – und die damit verbundenen „Probleme“, wenn man diesen aus dem Zentrum verbannen will. Und in Biel – Hand aufs Herz – ist die Situation ausgangs Bahnhof ähnlich, wenn nicht sogar noch komplizierter als in Bern (Kreuzung).

In Lausanne ist man ein Schritt weiter. Da wird Ende Oktober die erste vollautomatische Metro der Schweiz eröffnet (offizielle Eröffnung ist aber schon in zwei Wochen), welche eine komplette Neukonzeption des öV-Netzes mit sich bringt. Hier verfolgt man konsequent die Strategie, den MIV vor den Toren der Stadt zu lassen (Park and Ride)

@ Teres Liechti Gertsch
Schien es seinerzeit nicht auch „unmöglich“, die obere Bieler Bahnhofstrasse vom MIV zu befreien und den Zentralplatz umzugestalten? Welche Erfahrungen machten die BielerInnen und wie ist heute ihre Einstellung zur aktuellen Situation?

Herrn Sprengers “Suggestivfrage” an mich appelliert, wenn ich richtig verstehe, an die PolitikerInnen, Hartnäckigkeit und Beharrlichkeit in der Verfolgung und Realisierung guter und ehrgeiziger Ziele (wie die Befreiung von Plätzen und Strassen vom MIV) zu zeigen, und mit diesem Appell hat er zweifellos recht!
Der Durchbruch in Biel war übrigens die verkehrsfreie Nidaugasse – lange Jahre herrschte die Meinung, es sei unmöglich, diese heute für Biel so wichtige Flanier- und Fussgägnerzone verkehrsfrei zu gestalten.

Altbaudirektor Haag, damals noch Gemeinderat im Nebenamt, erkannte das Potenzial durch Umleitung von Buslinien durch die Gartenstrasse – was dann sofort und mühelos von der Bevölkerung akzeptiert wurde, und heute ist die verkehrsfreie Nidaugasse nicht mehr wegzudenken. Zäher wird es sein mit der vollständigen Befreiung der Bahnhofstrasse Biel vom Verkehr (der MIV ist draussen, nicht aber die elf Buslininien). Diese wird wohl erst möglich sein bei der Verwirklichung des “Regio-Trams Biel”, der Verlängerung der BTI-Bahn bis ins Bözingenfeld hinaus, Zeithorizont 2016. Dafür wird in nächster Zeit auf allen Ebenen, Gemeinden, Kanton und Bund zu kämpfen sein!

Frau Liechti schreibt: “Als Bieler Politikerin werde ich da doch nicht reinreden”, und verhält sich so wie eine Ständerätin, die sich nicht in Angelegenheiten eines anderen Kantons einmischen will. Ich erlaube mir trotzdem eine Bemerkung, auch wenn ich als Huttwiler in Bern nicht stimmberechtigt bin. Bern ist mein Arbeitsort und ich quere den Bahnhof (-platz) mehrmals pro Woche. Ich würde es begrüssen, wenn keine Autos mehr durchfahren würden. Es würde den Platz um einiges aufwerten.
Verkehrsprobleme gibt es aber auch in Huttwil. Wir leiden unter den vielen Lastwagen, die sich durch das Städtchen zwängen, nur um LSVA zu sparen. Ein Thema, dem sich der neue Gemeinderat nächstes Jahr annehmen muss.

Herr Wüthrich ist selbstverständlich als Nutzer des Berner Bahnhofplatzes (da Bern ja sein Arbeitsort ist) befugt, ja sogar herausgefordert, sich zum “autoreien Bahnhofplatz Ja oder Nein” gründlich zu äussern. Mein Akzent war anders gelegt: Ich habe durchaus meine grundsätzliche Befürwortung von vom MIV befreiten Plätzen und Strassen abgegeben, siehe dazu auch mein zweites abgegebenes Votum. Aber ich habe Respekt vor der lokalen Sichtweise von Betroffenen, und zu den Betroffenen gehöre ich, da ich weder in Bern lebe, noch dort arbeite, eben nicht. Und da halte ich, aus Respekt eben mit den Betroffenen an meiner Meinung fest: Es sollen sich vor allem jene äussern, die lokal und direkt auch mit den Folgen zu tun haben – also die Berner, jene die in Bern arbeiten, und die Berner PolitikerInnen. Ich bezweifle, dass Herr Wüthrich es schätzen würde, wenn ich ihm aus der Ferne Huttwil erklären würde, und wie Huttwil am besten mit seiner Verkehrssituation umgehen solle.

Wo sind die Meinungen, der betroffenen City-Ladenbesitzer und der Politiker der SVP, FDP und weiteren an der Sache interessierten Gruppen? Bis jetzt habe ich nur Ansichten und Meinungen von SP, GLP, und Alex Peyer gelesen.

Sehr geehrter Herr Peyer, Sie bezeichnen sich richtiger Weise als “normaler” Mensch, was Sie mit Sicherheit auch sind. Bitte bedanken Sie sich, sowie unzählige von den Abgasen betroffene Benützer der Buslinien vor dem Hauptbahnhof, bei den inksgrünen Parteien der Stadt Bern (darin eingeschlossen Bernmobil), dass Sie an der Haltestelle die direkten Autoabgase einatmen dürfen. Diese sind seit 16 Jahren das Mass aller Dinge in unserer schönen Stadt. Sie haben massgeblich diese Verkehrsführung bestimmt, und beim 2. Anlauf beim Stimmvolk, mit vielen “unbekannten” Fakten durchgebracht.

Ich bin, obwohl ich dort mit Sicherheit nie durchfahre, mit einem für den allgemeinen privaten Verkehr unter diesen Auflagen nicht einverstanden. Vergessen wurden einmal mehr, die Betax sowie die Rotkreuzdienste. Behinderte Bürger scheinen einmal mehr, wie bei der “Polleritis”, in der Innenstadt und am Bahnhofplatz nichts zu suchen zu haben.

Da muss ich Herrn Rohner recht geben. Ein Lamentieren seitens der Linken ist hier fehl am Platz. SP und Grüne waren und sind seit 16 Jahren verantwortlich für die Verkehrsführung.

Jetzt kurz vor den Wahlen darüber zu jammern, was man alles hätte besser machen können, ist ein Eigengoal.

Die gleiche Unfähigkeit der rot-grünen Regierung zeigt sich übrigens bei den Kindertagesstätten: Nachdem die eigene Regierung das Thema 16 Jahre lang verschlafen hat, kommt der SP plötzlich die Idee, einen Rechtsanspruch auf einen Kita-Platz in der Verfassung zu verankern.

Das ist etwa so, wie wenn ich 16 Jahre eine Firma führe und dann plötzlich den Hauptaktionär dafür verantwortlich mache, dass er mich nicht schon früher in die Wüste geschickt hat.

Der erste Eindruck zählt – die zahlreichen Touristen, die Bern mit dem Zug erreichen, sollen einen ansprechenden Empfang erhalten: ein Platz, der den Fussgängerinnen und Fussgängern den Vorrang gewährt. So erreichen sie ohne Probleme das Stadtzentrum.

Das gleiche gilt auch für Pendlerinnen und Pendler. Freie Bahn für die rund 150’000 Menschen, die den Bahnhofplatz täglich zu Fuss überqueren! Einen Weg über den vom motorisierten Individualverkehr befreiten Platz werden auch in Zukunft, Velos, Busse, Taxis und Notfall-Fahrzeuge finden.

Liebe Kollegen
Nehmen wir doch mal die Wörter auseinander. Dann sehen wir, dass eine gut geplante Agglomeration sich auszeichnet durch ein möglichst gut organisiertes Nebeneinander von
- Bahn (als Transportsystem)
- Bahn-Hof (als Umladeplatz vom Transportsystem zum Fussgang-Bereich)
- Platz (der sich als solcher nur dann auszeichnet, wenn er nicht belegt, mögliert oder gar verstopft ist).
- Verkehr (Es gibt es an diese Nahtstelle auch noch andere Transportmittel (Lift, Rolltreppen, Bus, Tram, Auto, Moto, Velo …).
- frei: in der Wahl der Verkehrsmittel. Alles soll seinen Platz haben, ausser die Autos. Oder anders gesagt, sobald die Autos ihren Platz ebenfalls zugewiesen erhalten, kann der Bahn-Hof-Platz-autofrei werden. Da dieser Platz weder neben noch über dem Platz Platz hat, muss unter dem Platz Platz geschaffen werden. Dasselbe gilt auch für den Bieler Bahnhofplatz. Für die wichtigen Verkehrsbeziehungen müssten Tunnels gebaut werden, dann kann sowohl in Bern wie in Biel der Bahnhofplatz wieder ein Platz werden. In Bern hat man eine Gelegenheit, als der Platz eine Baustelle war, leider verpasst. In Biel wäre eine adäquate Verkehrsverbindung noch realisierbar.

@ Paul Rohner

Die Rotkreuzdienste sind auf jeden Fall zugelassen, das gehört zu dieser Initiative. ÖV, Taxis, Notfallfahrzeuge dürfen weiterhin durchfahren, und ich bin sicher, dass die Betax auch dazugehört.

In Bern kann man nicht viel Konkretes sagen, aber wenn Sie mal die nationale Politik anschauen. Die SVP hat alle Vorlagen für Behinderte abgelehnt! Rot-Grün hat meistens zugestimmt! Ich fragte mich schon einige Male, ob die SVP Behinderte überhaupt aktzeptiert und bin daher froh, dass ich von einem SVP-Kandidaten jetzt Sorge um Behinderte mitbekomme! Ich hoffe zumindest, dass der autofreie Bahnhofplatz zustande kommt und ich kann Ihnen versichern, dass sich Rot-Grün weiterhin sehr gut um behinderte Menschen kümmern wird.

@ urs schopfer
Wieso eigentlich wandern 150000 Menschen vom Bahnsteig via Unterführung, und dann vor dem Bahnhofplatz an die Oberfläche. Da ärgern sie sich am Durchgangs Verkehr. Wurde nicht für viel Steuergeld eine Laden Strasse erstellt, die unter dem Bahnhofplatz bis in die Innenstadt führt. Wer Verkehrsfrei unter dem Bahnhofplatz gehen möchte, darf dies auch tun. Dafür wurde diese Möglichkeit erstellt.
Der Umbau ist nicht unter der jetzt angestrebten Verkehrsfreiheit bei der 2. Abstimmung bewilligt worden.

@alex peier

Ich bedanke mich für die Blumen. setze mich nicht nur als SVP Mitglied für unsere Behinderten Mitmenschen ein. Habe in unserer wunderschönen Stadt als Behinderten Begleiter schon so manches erlebt. Da liegt leider noch so vieles im Argen.
In Ihrer Antwort haben Sie doch einiges vergessen. Es kann doch nicht sein, dass eine Unmenge hart verdienter Steuern so verbaut werden, dass sogleich eine neue Volksiniative gestartet werden muss. Dies ist eine steuerfressende Salamitaktik.
Bin ich im Irrtum, wenn ich voraussage, dass der nächst geplante Schritt ist, den Umfahrungstunnel der vor Jahren vom Volk verworfen wurde wieder zur Abstimmung zu bringen?

Fällt nur mir auf, dass es sich hier erneut um eine raumplanerische Diskussion handelt, nur viel kleinräumiger als die Diskussion um die Metropolitanregionen?

Grundsätzlich finde ich einen verkehrsfreien Bahnhofsplatz gut. Allerdings müsste der Platz tatsächlich nur noch für Fussgängerinnen und Fussgänger zugänglich sein. D. h. es müsste auch der öffentliche Verkehr sowie der Veloverkehr umgeleitet werden. Einen brauchbaren Vorschlag, wie man dies realisieren könnte, habe ich leider noch nicht gehört.

Für micht ist deshalb klar: Es ist halt Wahlkampf…

Was mich am Bahnhofplatz am meisten ärgert, ist die Mogelpackung, mit der er verkauft wurde. Hat jemand noch die tollen Bilder mit den Fussgängern, dem Kinderwagen und den grünen Bäumen und den zwei Autölis in Erinnerung, als wir den Bahnhofplatz vorbesichtigen konnten. Es wurde für ein Miteinander aller Verkehrsteilnehmer geworben.

Ich war wirklich geschockt, als die Blechlawine wieder wie gehabt zu rollen begann. Liebe Leute, der Breitenrainplatz wird genau gleich verkauft! Ich wette, es gibt wieder ein Desaster.

Ich kann nur wiederholen: Autos schaden der Stadt und darum sollen sie auch nicht da durchfahren, wo sich die Menschen treffen!

@ Bernhard Eicher:
Meinen Sie Ihre Aussage wirklich ernst?
Warum sollte man den Bahnhofplatz komplett von allem rollendem befreien? Der Veloverkehr behindert die Fussgänger nicht schwerwiegend, das hat man während der Umbauphase gesehen und auf den öffentlichen Verkehr sind sie sogar angewiesen.

Ich wünsche mir, das Berner Volk möge ja sagen. Ich wohne nicht in der Stadt Bern, noch nicht mal im Kanton.

Doch als Bern-Touristin von Solothurn her, frage ich mich ab und an schon, ob der Gestank, der viele Verkehr und die unnötige Gefahr nicht gebannt werden könnte.

Deswegen bin ich erfreut, zu lesen, das in diese Richtung eine Initiative zu standen kam.

Die Umwelt, der Bahnhof, die vielen Menschen, all jene werden es danken. Ich bin sogar davon überzeugt, dass Cafe und Restaurant dadurch profitieren könnten.

Denn dann könnte man sich ohne weiteres vorstellen, am Bahnhofplatz draußen einen Cafe zu nehmen.

Der Umbau des Bahnhofplatzes hat gezeigt, dass ein autofreier Platz möglich ist. Wünschenswert ist er sowieso.

Wer möchte nicht mehr Platz und Lebensqualität? Wer möchte nicht weniger Lärm, Abgase und Chaos?
Und das mitten im Stadtzentrum!

Ach ja klar, ein paar Leute gibt es schon:

Alle aus Agglomeration, die nicht ohne “Autöli” in die Stadt kommen wollen. Alle die, die noch nicht gemerkt haben, dass man auch per Tram und Bus durch die Stadt kommen kann. Alle die, die wie George Bush glauben, die Klimaerwärmung sei ein Erfindung der bösen Linken.

Seien wir froh, dass es nicht soviele “alle” gibt.
Freuen wir uns auf die baldige Realisierung eines autofreien Bahnhofplatzes.

@David Stampfli

Die Zufahrt zum Dringlichkeitsschalter (Hauptpost!) sowie zum Bahnhof muss dem MIV (motorisierter Individualverkehr) in jedem Falle weiterhin offen stehen (Zentrumsfunktion; Gepäck).

Ich bitte Sie zu bedenken, dass – sofern nicht eine (sicher kostspielige) Umfahrungsstrasse erstellt wird – der MIV zum Ausweichen in die Quartiere gezwungen sein wird.

Dies wird vorab in Länggasse, Monbijou, Kirchenfeld und im Ostring zu bedeutendem Mehrverkehr und unnötigen Zusatzbelastungen führen!

Im Gegensatz zum Bahnhof sind dort ungleich mehr Personen betroffen. Auch bewirken die Beschränkungen (Poller/Einbahnstrassen), dass zusätzliche Umwege gefahren werden müssen!

Bei den Abstimmungen über den Bahnhofplatz wurde der Stimmbürger von der RGM Mehrheit m.E. zweimal in die Irre geführt.

Nachdem eine gefährliche Verkehrsführung gewählt wurde und der Umbau gleichwohl gutgeheissen wurde, soll nun – nach den Abstimmungen – die Zufahrt über den Bahnhofplatz ganz unterbunden werden (erfolgreiche Salamitaktik)!

Variantenabstimmungen betreffend Verkehrsführung, wie dies von bürgerlicher Seite gefordert wurde, wären ehrlicher gewesen!

@ Alexander Feuz

Die Schanzenpost wird in Kürze ausziehen, dieses Argument ist also nichtig. Abgesehen davon verstehe nicht, wieso da ein Problem bestehen sollte wegen der Zufahrt:

- Taxis sind weiterhin zugelassen.
- Lieferungen zum Bahnhof (z. B. für die SBB oder die Migros) sind weiterhin erlaubt.
- Private dürfen auf der Perronplatte beim Kurzparking zufahren.

Wie Sie sehen können, vertrete ich hier selber ein “betroffenes Quartier”. Gerade mit Pollern und Einbahnstrasse können solche Zusatzbelastungen vermieden werden. Ziel soll es nämlich sein, dass weniger MIV in die Stadt kommt bzw. in der Stadt herumfährt.

Wieso soll die jetzige Verkehrsführung gefährlich sein? Dank den Bogen kann nicht mehr so schnell gefahren werden!

Die Wenigsten hätten erwartet, dass während dem Bahnhofplatzumbau der MIV zu einem grossen Teil verschwinden würde und fast keine Probleme entstehen. Nur deshalb haben wir uns entschieden, den Platz vom MIV zu befreien.

Übrigens: Es freut mich, dass Sie Ihr Bild auf dem von ihnen verschmähten umgebauten Bahnhofplatz unter dem Baldachin aufgenommen haben.

@David Stampfli

Der MIV ist während der Sperrung nicht einfach verschwunden: Die Sperrung führte zu erheblichen Zusatzbelastungen in den Quartieren. Diese hat sich nun seit der Öffnung des Bahnhofplatzes doch wieder etwas verringert.

Die Verkehrsfürhung am Bahnhof ist m.E. gerade für Velofahrer gefährlich! Vier breite Spuren ohne Bogen würden der Verkehrssicherheit besser dienen.

Betreffend Dringlichkeitschalter gehe ich (aufgrund der mir gemachten Angaben) davon aus, dass dieser – im Gegensatz zur früheren Hauptpost – wohl im Raum Bahnhof verbleiben wird.

Die kürzeste Verbindung zwischen zwei Punkten ist gemäss – meinen bescheidenden Geometriekenntnissen- nach wie vor die Gerade. Gerade Poller und Einbahnstrassen auf wichtigen Achsen führen dazu, dass grosse Umwege gefahren werden müssen!

Der MIV ist ebenfalls ein wichtiger Verkehrsträger; es braucht beides! Schikanen führen nur zu Problemen.

Photo: 1:0 für Sie! Das Photo wurde allerdings im Studio aufgenommen!

Auch lege ich offen, dass ich mich gegen das Projekt aussprach. Ich konnte mich der Argumentation des Statthalters anschliessen (Denkmalschutz; der Baldachin schützt zudem nicht vor Regen, es “zieht”!)

@ Alexander Feuz

Es stimmt, der Verkehr in den Quartieren hatte in der Umbauzeit merklich zugenommen. Genau dafür wird es zukünftig flankierende Massnahmen geben, welche von Ihren Parteikollegen immer noch bekämpft werden!

Was die Menge des Verkehrs angeht:
Ein Grossteil blieb aus. Die Automobilisten hatten gemerkt, dass man nicht mehr so einfach durch Bern hindurchfahren kann. Und das soll nun auch so bleiben.

Ich fahre jeden Morgen per Velo über den Bahnhofplatz. Es ist klar angenehmer als vorher. Aber ohne Autos wäre es noch viel besser!

Sogar wenn der Schalter bleibt – das Kurzparking reicht dafür.

Pech nur wenn man direkt an dieser Gerade wohnt und unter dem Verkehr leiden muss.
Das Ziel ist es, eben nicht das Auto zu benützen. Stattdessen braucht es einen gut ausgebauten öffentlichen Verkehr. Deshalb fordert die SP z. B. einen 11er-Ringbus für die Länggasse!

Es braucht Hindernisse für den MIV – gutes Zureden nützt nichts.

Umso mehr erstaunt es mich, dass Sie unter dem Baldachin posieren. Ich posiere auf der Mittelstrasse in der Länggasse. Die Mittelstrasse war bis jetzt stark befahren, wird aber nun dank der SP zu einer 30er/20er-Zone umgebaut!

In den fünfziger Jahren des 20. Jahrhunderts haben die Gewerkschaftsführer, sowie die Verantwortlichen der SP mit dem Slogan “Jedem Arbeiter ein Auto” Eigenwerbung betrieben. Mit einseitigem Erfolg. Viele Arbeiterfamilien eiferten dem nach, mussten dies dann jedoch am Essen einsparen oder sie begaben sich dabei in unverantwortliche Kreditschulden.

Damals entstand der Begriff “Cervelat” sprich “Arbeiter-Koteletten” der noch uns noch heute bekannt ist.

Dies wissen heute viele nicht, weil Sie damals noch nicht gelebt haben. Das ist nicht ihre Schuld, aber auch nicht meine.

Die SP, und damit die angeschlossene Gewerkschaft unternimmt nun alles, diesen hart arbeitenden Gewerkschaftern, das Auto, sprich ihr “Reichtumssymbol” wieder unmöglich, ja zum Verleiden zu bringen.

Ich kann die dafür Verantwortlichen beruhigen: Seit einem halben Jahr habe ich mein Auto verkauft, die Nummer abgegeben. Ich spreche nicht nur von Natur – und Heimatschutz, ich tue gerne selbst alles, um meinen Teil dazu beizutragen.

Der Bahnhofplatz ist nach zweimaliger Abstimmung umgebaut. So wie er jetzt ist, soll er auch bleiben. Schluss mit der Zwängerei und Salamipolitik.

@David Stampfli

Ich setze mich nach wie vor dafür ein, dass der Bürger auch im Zentrum weiterhin den MIV benutzen kann und dafür leistungsfähige Verkehrsachsen verbleiben.

Es gibt sehr wohl Gründe, wieso jemand nicht (immer) mit dem ÖV oder dem Velo in die Stadt fahren kann/will (Behinderung, grosse Einkäufe, anschliessender Besuch auswärts etc.)!

Eine Bevormundung in der Wahl des Verkehrsmittels lehne ich ab.

Im übrigen muss die Zufahrt zu den Parkhäusern in der City gesichert bleiben, unnötige Schikanen/Poller/Schwellen und Umwege führen zudem nur zu grösseren Belastungen in den Wohnquartieren (Gruss an St. Florian).

Die kleinen Läden und Geschäfte in der Länggasse werden wohl (wie auch in der Fussgängerzone Bümpliz) wohl nur noch von den Quartierbewohnern frequentiert werden. Ältere oder gar gehbehinderte Personen aus anderen Stadteilen, die dort früher eingekauft haben, werden an andere Orte ausweichen, wo noch Park- und Zufahrtsmöglichkeiten bestehen.

Ad Photo:

Ich hätte mich ohne weiteres sogar vor der Reithalle ablichten lassen, obwohl ich aktiv die Reitschulinitiative unterstütze!

Dies zeigt, dass ich mich den Problemen stelle und klar Position beziehe!

@ Paul Rohner

Gratuliere zum Autoverzicht!
Sie haben nicht Unrecht. Die SP hat seither aber einen ökologischen Wandel vollzogen. Rot ist unterdessen das bessere Grün!

@ Alexander Feuz

Die Autobahn durch die Stadt ist zum Glück in den 60er Jahren gestorben. Der Mobilität sind eben Grenzen gesetzt. Einerseits wegen der Umwelt, andererseits weil wir den Lärm, das Chaos und die Abgase nicht ertragen mögen.

Wenn nur alle diejenigen das Auto benutzen würden, die einen guten Grund haben, wäre die Stadt fast autofrei! Bezüglich St. Florian: ich möchte in keinem Quartier Mehrverkehr! Parkhäuser gehören nach Möglichkeit an den Stadtrand.

Wer mit dem Auto in die Stadt zum Bäcker und zum Metzger fährt, muss sich nicht wundern, wenn ihm die ansässige Bevölkerung Hindernisse in den Weg legt. Dazu machen verkehrsberuhigte Strassen ein Quartier attraktiver – insbesondere für das Gewerbe!

Bezüglich Reitschule: Diese Initiative ist eine Zwängerei und nur billige Wahlkampfposse. Aber: die Reithalle muss ihr Hausaufgaben auch machen – das will ich nicht bestreiten. Nur durch guten Dialog mit der Stadt kann sie bleiben, was sie ist: Ein tolles, alternatives Kulturzentrum!

@ David Stampfli

Aus dem Bahnhofplatz wird nie eine schöne Piazza werden (ÖV, Tramverkehr)! Es gilt vorab, die Quartiere und die Altstadt vor Zusatzbelastungen zu schützen! Den Zubringerverkehr zu den diversen Parkhäusern in der City und die Anlieferung zum Bahnhof können Sie jedenfalls nicht verbieten!

Die von Ihnen propagierten Schikanen führen dazu, dass wegen der Sperrung beim Bahnhofpatz grosse Umwege gefahren werden müssen (Quartiere)! Wollen Sie neue teure Strassenverbindungen/Tunnel?

Die KMU in den Quartieren sind zu recht besorgt, wenn sie von den nicht mehr im Quartier wohnhaften Kunden nicht mehr per PW erreicht werden können. So geht die bisherige Stammkundschaft, die das Auto benützt, zumindest teilweise verloren.

Es wird wohl auch mehr Treibstoff verbraucht, wenn nachher vermehrt auswärts eingekauft werden muss (Shoppyland/Westside)!

Ad Reithalle:
Ich glaube nach den unzähligen Versprechungen der Verantwortlichen nicht mehr daran, dass mit dieser Betreibergruppe noch eine vernünftige Lösung gefunden werden kann.

@ Alexander Feuz

Natürlich wird es eine schöne Piazza! Dank der Verkehrsführung gibt es viel mehr Platz! Nur der motorisierte Individualverkehr (MIV) ist noch zuviel.

Von Verboten der Zulieferung war nie die Rede. Zusatzbelastungen müssen unbedingt vermieden werden – daür gibt es Poller.

Neue (Schanzen)Tunnel werden nicht gebaut. Der MIV in der Stadt wird automatisch reduziert werden.

Die KMU werden merken, dass verkehrsberuhigte Strassen das Geschäft verbessern. Es wird bestimmt noch mehr Laufkundschaft aus dem Quartier geben.

Ob von Zollikofen ins Shoppyland oder in die Länggasse gefahren wird, spielt keine Rolle. Entscheidend ist, dass man gar nicht das Auto benutzt. Die Quartiere, das Westside, das Wankdorf-Center, usw. sind exzellent mit dem ÖV erreichbar. Dorthin das Auto zu benutzen, ist abgesehen von Ausnahmefällen auf Faulheit zurückzuführen. Gegenüber der Umwelt und den Anwohnern ist es aber äusserst rücksichtslos!

Die Reitschule ist ein sehr wichtiger Kulturbestandteil der Stadt Bern. Die Initianten wollen eine ihnen unliebsame (weil politisch nicht genehme) Kulturstätte verdrängen. Das ist billig. Schade.

Kleine Anfrage an die RGM Wähler. Zu welchem Zweck wird der Neufeldautobahnanschluss gebraucht, wenn der Bahnhofplatz nicht mehr durchfahren werden kann? Dass die Speichergasse/ Hodlergasse einen eigenen Autobahnanschluss braucht, kann’s ja auch nicht sein! Es wäre sinnvoll einmal die ganze Verkehrsführung zu betrachten, um die Situation Bahnhofplatz richtig einzuschätzen. Versuchen Sie es doch einmal ohne Ideologie.

@ David Stampfli

RGM will ihre Ideologie durchsetzen und dem Bürger das Auto und die Mobiliät verleiden!

Soll nächstens eine noch neu zu schaffende Umwelt-Behörde prüfen, ob im Einzelfall berechtigte Gründe für den Personenwagen oder gar Offroader-Gebrauch bestehen (Berarbeitungszeit mindestens 8 Monate)?

Ich gehe davon aus, dass Sie sich nun dafür einsetzen, dass die Anhänger von RGM in Zukunft zu den internationalen Kongressen (gegen Klimaerwärmung, Anti-WEF etc.) per Schiff anreisen werden und diese auch auf Flugzeugferien konsequent verzichten!

Was Sie bisher leider mit keinem Wort erwähnt haben, ist die Gefahr, die für Fussgänger von z.T. rücksichtslosen Velofahrern (Misachtung Fahrverbote etc.)ausgeht!

Eine Piazza mit öffentlichem Verkehr, Taxis, Velos, Anlieferungen etc. wird nie die erhoffte Oase werden! Dagegen schaffen Sie unzählige zusätzliche Verkehrsprobleme (vgl. Blog Mario Imhof und meine Beiträge).

Geniessen Sie die grünen Lungen (Münsterplatz, kleine Schanze, Altstadt) und helfen Sie mit, dass dort Sicherheit und Sauberkeit herrscht!

Betreffend Reitschule verweise ich auf die entsprechende Diskussion, die m.E. dort geführt werden sollte.

Ich danke Ihnen für Ihr Verständnis.

@ Alexander Feuz

RGM ist nicht aus ideologischen, sondern aus logischen Gründen dem MIV gegenüber skeptisch eingestellt. Autos kurbeln die Klimaerwärumung an, fördern den Feinstaub, verursachen unzählige sehr schädliche Abgase, usw. Deshalb wollen wir, dass das Auto nur wenn wirklich nötig, gebraucht wird. Bespielsweise um Waren anzuliefern, aber nicht um die Aktenmappe spazieren zu fahren.

Für Flugzeuge gilt das Gleiche!

Velos sind absolut umweltfreundlich. Klar gibt es unter den Velofahrenden Rowdies, verglichen mit den Rasern unter den Automobilisten ist das aber belanglos. Die meisten Velofahrer in Bern fahren korrekt.

Es gibt keine grüne Oase, aber ein schönes Stadtzentrum! Über Sicherheit und Sauberkeit diskutiere ich gerne. Schauen wir ob Herr Balsiger ein solches Thema lanciert.

Bezüglich Reitschule: Einverstanden!

@ Mario Imhof

Den Unterschied zwischen Ideologie und Logik habe ich schon vorhin erklärt.

Den Neufeldtunnel braucht es (leider) zur Entlastung der Länggasse und für alle, die wirklich mit dem Auto in die Stadt müssen.

Verkehrskonzept: Die Stadt soll möglichst mit dem ÖV und nicht mit dem Auto befahren werden. In diesem Diskurs macht der autofreie Bahnhofplatz absolut Sinn.

@ David Stampfli

Ich erwarte von Ihnen, dass Sie die kleine Westtangente unterstützen. Genau mit dieser Tangente und dem gesperrten Bahhnhofplatz macht der teuere Tunnel einfach keinen Sinn. Der Schanzentunnel hätte das gebracht, bravo SP.

Uebrigens: wenn jemand entlastet wird, werden andere belastet. Toleranz und Verhältnismässigkeit auch gegenüber der Industrie, die sich alle Mühe gibt, Waren herzustellen, die nachhaltig die Umwelt schonen. Motzen ist so einfach.

Aber wen interessiert das schon, hier im rot-grünen Bern. Sie werden das im Rat jeden Donnerstag erleben. In den Ferien können sie ja dann eine Billigflugreise mit einem “30-jährigen Jet” buchen. Da bleibt dann die Linke-Logik auf der Strecke.

@ Mario Imhof

Als Ergänzung zum autofreien Bahnhofplatz soll die kleine Westtangente entsprechend baulich angepasst werden. Ein neuer Tunnel ist ganz klar nicht vorgesehen. Dieser würde nur wieder viel mehr Autos anziehen. Ein Schanzentunnel hätte noch mehr Durchgangsverkehr ins Stadtzentrum gebracht. Wer das fordert, kann Bern nur Schaden zufügen wollen.

Sie gehen immer noch davon aus, dass man das Auto unbedingt benützen muss. Das Ziel muss aber sein, die Fahrten einzuschränken, im Interessen von Umwelt und uns selber.

Ich verstehe Ihre Frustration nach 16 Jahren RGM-Mehrheit. Aber statt unsere nachhaltige Politik als ideologisch abzutun, sollten Sie sich überlegen, was Sie anders machen müssten. Ihre bisherigen Vorschläge scheinen beim Grossteil der Wählenden ja nicht anzukommen.

Vielleicht liegt es eben daran, dass Sie lieber auf den politischen Gegner zielen, statt konstruktive Ideen zu liefern. Gerade in ökologischen Fragen vertreten Sie eine überholte Haltung (siehe Bahnhofplatz) – die Grünliberalen werden Ihnen wohl als Öko-FDP den Rang ablaufen.

Ferien: ich versuche so umweltverträglich wie möglich zu reisen. Diesen Herbst war ich mit der Eisenbahn in Süditalien.

@ David Stampfli

Sie werden mich als Unternehmer nie verstehen können. Eigentlich schade. finde ich. Sie sind sicher der Richtige für die SP.

@ Mario Imhof

Danke! Ich glaube auch, dass ich die Anliegen der SP adäquat vertrete.

Ich möchte Sie nicht als Unternehmer verstehen, bis heute wusste ich auch nicht, dass Sie einer sind. Ich habe auch gar nichts gegen Unternehmer, ich achte Leute, die etwas Neues anpacken und den Mut haben ein eigenes Projekt zu starten.

Nur: Die Umweltpromblematik betrifft Unternehmer genauso wie Arbeiterinnen oder Studentinnen oder Hausmännner.

Die Umwelt ist global bedroht, aber das Handeln beginnt lokal. Und damit z. B. bei der Verkehrspolitik der Stadt Bern.

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